Fitnessberater Wirbelsäule


Im Seminar Fitnessberater Wirbelsäule schauen wir uns zunächst einmal die Wirbelsäule genau an. Und mit genau, meine ich auch genau: Wir betrachten uns den Aufbau der Gelenke an der Wirbelsäule, sowie deren Funktion. 

Insoweit macht man das auch intensiv in anderen Ausbildungen - mehr oder weniger. Physiotherapeuten machen das sehr intensiv, Sportlehrer weniger intensiv.

Die entscheidende Frage ist aber: Was hat denn das für eine Relevanz für das Training?

Wenn man Fitnesstrainer einmal fragt, mit welchen Rückenübungen die Wirbelsäule trainiert wird, bekomme ich häufig zur Antwort: Latziehen, Rudermaschine, Rückenstrecker. Und oft auch: Bauchmuskeln.

Aber gehören die Bauchmuskeln überhaupt zur Wirbelsäule?

Als Praktiker sagst Du wahrscheinlich: Aber sicher!

Dann frage ich: Warum?

Und welche Bauchmuskeln haben welchen Einfluß auf die Stabilität der Wirbelsäule?

Lat-ziehen und Rudermaschine gehören sicher in ein fundiertes Rückenprogramm. Aber zum Beispiel setzt der Latissimus mit keiner Faser direkt an der Wirbelsäule an. Genau genommen ist er somit auch kein Wirbelsäulenmuskel - und trotzdem hat er eine wichtige Funktion zur Stabilisierung des unteren Rückens - zusammen mit einem anderen "großen" Muskel (und ich meine nicht den Rückenstrecker oder den Trapezius).

Im Seminar Fitnessberater Wirbelsäule lösen wir das Thema ganz praktisch und nachvollziehbar. Wir schauen uns die Muskeln und Strukturen an und wie diese auf die Wirbelsäule wirken. Das nennet man übrigens "Funktionelle Anatomie". Und natürlich die entsprechenden Konsequenzen: wie trainiert man diese Strukturen effektiv und fuktionell?

Nächstes Beispiel "Rückenstrecker". Nehmen wir eine beliebte Übung im Fitnessbereich: die Hyperextension (oft auch nur HyperEx genannt). Falls Du bereits Fitnesstrainer-Ausbildungen absolviert hast, hast Du eventuell Folgendes gelernt: Generell bekommt "man" ja beigebracht, beim Hyperextension NICHT in die Hyperextension zu trainieren. Stimmt das? Und wenn ja, warum? Und wenn nein, warum? Im Seminar schauen wir uns genau an, was bei dieser Übung passiert und wie diese funktionell ausgeführt werden kann.

Nächstes Beispiel: Propriozeptives Training. Seit 10 Jahren schicke ich Trainer und Therapeuten zur Medizinischen Trainingstherapie Ausbildung (MTT bzw. KG Gerät). Und wenn die Therapeuten und Trainer wieder zurückkommen, dann wird für "Rückenproblem"-Interessenten erst mal "Propriozeptives Training" gemacht. Da wird auf Bällen und Kissen trainiert, an Kabelzügen und ähnlichem. Neuerdings auch auf Vibrationsplattformen. Ich finde das auch gut und vieles Richtig. Aber: es kann doch nicht sein, dass das alles ist, was ein funktionelles Training der Wirbelsäule ausmacht.

Ich höre jetzt mal mit den Beispielen lieber auf: denn sonst wird das hier noch ein Buch. Du solltest dennoch einen ungefähren Einblick bekommen, was wir bei dieser "Wirbelsäulen-Ausbildung" machen.

Wir hinterfragen jede Theorie in diesem Bereich - und auch fast jede Übung.

Am Ende des Seminars wirst Du eine fundierte Vorgehensweise in der Hand haben.

Denn das ist das Entscheidende: Wenn Du wieder auf der Trainingsfläche bist, weißt Du was Dein Klient braucht.

Wenn Du schon auf der Trainingsfläche arbeitest, kennst Du das "Problem": Dein Klient möchte etwas für den unteren Rücken tun, weil es ihn ab und zu etwas zwickt und zwackt. Viele Trainer zeigen dann folgende Übungen: Beinpresse, Latzug, Rudermaschine und Rückenstrecker. Dazu eine Bauchübung und eventuell noch eine Beweglichkeitsübung - oder auch zwei.

Nach der Ausbildung zum Fitnessberater Wirbelsäule wirst Du da eventuell ganz anders vorgehen.

Du ermittelst in wenigen Minuten WAS für ein Defzit Dein Klient derzeit hat. Dann zeigst Du ihm gezielt, welche "neue" Übung er braucht oder was er an seinem Trainingsplan umstellen könnte.

Du musst nicht mehr "raten" welche Übung ihm helfen könnte. Du kannst es mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit vorhersagen.

Und genau das muss eine Ausbildung leisten können: sie muss Dir das richtige Handwerkszeug auf der Grundlage nachvollziehbarer Fakten an die Hand geben können.

Nach dem Wirbelsäulenseminar wird Dir klar sein:

  1. Welche Beweglichkeitsübungen für die Wirbelsäule notwendig sind
  2. Ob und welche Dehnugen wichtig sind
  3. Du kannst das mit dem "Propriozeptiven Training" richtig einordnen und anwenden.
  4. Du weißt, wie Du tatsächlich die Rückenstrecker ordentlich auftrainierst und zwar so, dass die Wirbelsäule leistungsfähig und alltagsbelastbar ist.

Mit diesem Seminar wirst Du ein kompetenter Ansprechpartner zum Thema Wirbelsäulentraining.

Und Du kannst (endlich) zu jeder Übung eine Aussage machen, die Dir jemand zeigt:

  • Du weißt was diese trainiert.
  • Du weißt ob diese Übung ein Problem sein kann.
  • Du weißt ob diese Übung etwas bringt.

Das hört sich im Moment für Dich vielleicht sehr umfassend oder gar unglaublich an. Aber: Das ist doch genau das, was unter Therapeuten und Trainern immer wieder diskutiert wird. Da brauchst Du nur in die einschlägigen Zeitschriften und Foren zu schauen.

Als junger und unerfahrener Fitnesstrainer hat mich das immer verwirrt.

Da kommt ein Physiotherapeut und sagt die Übung müsse "so und so" gemacht werden. Da der ja "Physiotherapeut" ist, macht man das also mal so. Drei Monate später sagt jemand anderes, dass das "Quatsch" sei und völlig überholt.

  • Kommt Dir diese Diskussion bekannt vor?
  • Und Du möchtest diese Diskussion beenden?
  • Du möchtest WISSEN und nicht RATEN?

Dann ist dieser Workshop etwas für Dich.

Wer darf teilnehmen?

Alle die sich dafür interessieren. Maximale Teilnehmerzahl: 14.

Die Ausbildung ist geeignet für Physiotherapeuten, Sportlehrer, Sportwissenschaftler und Sport- und Fitnesskaufleute, sowie Fitnesskaufleute.

Grundlagen / Grundwissen ist nicht erforderlich aber hilfreich. Eigene Trainingserfahrung im Fitnessbereich ist ebenfalls hilfreich.

Die Teilnahme am gesamten Workshop wird durch ein hochwertiges Zertifikat bestätigt.

Wenn Dich die Ausbildung interessiert, dann trage Dich hier unten für den kostenlosen Newsletter ein:

Impressionen

In zwangloser Atmosphäre nähern wir uns den Grundlagen...

 

Beschreibende & Funktionelle Anatomie in Theorie...

 

... und in der Praxis: Funktionelle Anatomie am Lebenden. Welche Muskeln und Gelenke sind beteiligt?

 

Und natürlich Praxis, Praxis, Praxis. Übungen an Großgeräten...

 

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht...

 

Die effektivsten Übungen zur Prävention, sowohl für Leistungssportler, als auch Senioren...

 

Alles wird nachvollziehbar geübt und trainiert, sodass Du als Fitnesstrainer / Personal-Trainer erfolgreich starten kannst.